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Tomas Hertl erzielt späten Siegtreffer

Vegas Golden Knights feiern Auftaktsieg im Stanley Cup Finale

Lesedauer: 2 Minuten
Tomas Hertl erzielte den 5:4-Siegtreffer für die Vegas Golden Knights in Spiel 1 des Stanley Cup Finals.
Tomas Hertl erzielte den 5:4-Siegtreffer für die Vegas Golden Knights in Spiel 1 des Stanley Cup Finals. © picture alliance / AP Photo/Karl B DeBlaker | Karl B DeBlaker

Die Vegas Golden Knights haben Spiel 1 des Stanley Cup Finales 2026 mit 5:4 (1:2, 2:1, 2:1) bei den Carolina Hurricanes gewonnen und sich damit das Heimrecht und den wichtigen ersten Sieg in der Best-of-Seven-Serie gesichert.

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Vor ausverkauftem Haus im Lenovo Center in Raleigh erwischte Carolina allerdings den Traumstart: Bereits nach 25 Sekunden traf Nikolaj Ehlers zur frühen Führung und legte später im ersten Drittel (13.) sogar noch das 2:0 nach. Vegas zeigte sich jedoch unbeeindruckt und erzielte wenig später den Anschlusstreffer durch Shea Theodore (14.) zum 1:2-Pausenstand. 

Nur 30 Sekunden nach Wiederbeginn glich Ivan Berbashev zunächst zum 2:2 aus, bevor William Karlsson (25.) die Partie erstmals für Vegas zur 3:2-Führung drehte. Das letzte Wort des Mitteldrittels sollte jedoch Jordan Staal haben, der für die Gastgeber wieder zum 3:3 ausglich. 

Auch der dritte Durchgang hatte es in sich - Brett Howden brachte mit seinem bereits elften Playofftor der laufenden Endrunde die Golden Knights nach nur 96 Sekunden erneut in Front. Die Antwort hatte Verteidiger Shayne Gostisbehere parat und markierte den erneuten Ausgleich für die Hurricanes zum 4:4. Doch Vegas hatte auf der Zielgeraden von Spiel 1 noch mehr Körner und belohnte sich durch Tomas Hertl 3:24 Minuten vor dem Ende nach einem schönem Zusammenspiel mit Colton Sissons mit dem entscheidenden Treffer zum 5:4-Erfolg.  

Besonders stark präsentierte sich Vegas-Verteidiger Shea Theodore, der ein Tor erzielte und insgesamt drei Punkte sammelte. Auch Brayden McNabb glänzte mit drei Assists. Im Tor hielt Carter Hart 23 Schüsse und gab seinem Team in den entscheidenden Momenten Sicherheit. Auf Seiten Carolinas war Nikolaj Ehlers mit zwei Treffern der auffälligste Spieler.  

Für die Hurricanes war es erst die zweite Niederlage der gesamten Playoffs, nachdem sie zuvor mit einer beeindruckenden Bilanz durch die Eastern Conference marschiert waren. Vegas hingegen setzte seine starke Form fort und übernahm durch den Auswärtssieg die Serienführung und sicherte sich damit das Heimrecht.

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